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Wurzelsuche mit Alt- und Neufalkenseerinnen (Rückblick)

Getreu ihrem Motto "Nicht übereinander, sondern miteinander reden!" lud die Regionalgruppe Falkensee der Frauenbrücke Ost-West am 9. März interessierte Frauen zu einem Workshop ins Kulturhaus „Johannes R. Becher“ ein. Die Veranstaltung befasste sich mit dem Thema „Wanderbewegungen in Europa – Alt- und Neufalkenseerinnen auf Wurzelsuche“. Ziel war es, Gemeinsamkeiten zu erkennen und Unterschiede zu akzeptieren.
Etwa 25 Frauen folgten der Einladung. Zum Kennenlernen erfolgte eine Standortbestimmung. Unter professioneller Anleitung der Moderatorin Elke Schilling gruppierten sich die Frauen anhand von unterschiedlichen Kriterien im Raum, z. B. aus welcher Himmelsrichtung sie nach Falkensee gekommen sind, seit wann sie in Falkensee leben  (nur wenige waren tatsächlich von Geburt an in Falkensee ansässig) und was sie hierher geführt hat. Es zeigte sich, dass viele aus familiären Gründen oder wegen des Berufes nach Falkensee gekommen sind.
Im Anschluss gab Marlies Wutta, Mitgliedsfrau der Frauenbrücke Ost-West, einen kurzen Überblick über die Falkenseer Geschichte. Dieser bestätigte, dass es verschiedene Phasen gab, in denen die Stadt verstärkten Zuzug erfahren hat.
In Kleingruppengesprächen tauschten sich die Frauen anschließend über ihre ganz persönlichen Erfahrungen des Ankommens in Falkensee aus. Diese wurden überwiegend als positiv geschildert.
Der Workshop beschäftigte sich aber nicht nur mit dem Vergangenen, sondern zielte auch darauf ab, Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. So arbeiteten die Teilnehmerinnen im letzten Teil der Veranstaltung, wieder in Kleingruppen, heraus, welche besonderen Fähigkeiten und Interessen jede Einzelne mitbrachte und wie sie diese gern gemeinsam mit anderen verwirklichen würde. Schnell fand sich eine Gruppe, die in der Zukunft gemeinsam Fahrradfahren möchte. Auch am Tisch der Literaturinteressierten wurde gleich intensiv diskutiert und geplant.
Viel zu schnell ging die Zeit vorbei, aber weitere Veranstaltungen in der Zukunft sind nicht ausgeschlossen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der brandenburgischen Frauenwoche statt und wurde durch die Partnerschaft für Demokratie Falkensee gefördert. Zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleiteten den Workshop.

 

 

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Veröffentlichung

Mi, 23. März 2016

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